Tabuthemen

Es gibt Themen, über die kann man oder mag man nicht reden. Entweder weil es einem selbst total unangenehm ist oder weil diese Themen in der Gesellschaft verteufelt werden und man sich damit vorkommt, als wäre man eine Art Monster oder dergleichen. Wie geht man am besten damit um wenn einem solche Themen beschäftigen? Vielleicht findest du in dieser Rubrik die Antworten, die du brauchst, um wieder klar zu werden.

Solltest du dennoch Fragen haben oder ist dir noch etwas unklar, dann kannst du uns gerne in unserer Opalia Praxis in Leverkusen telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.

Wir bieten vor Ort Einzelberatungen, Paarberatungen und Unternehmensberatungen an. Auch eine Telefonberatung, oder eine Beratung via Skype kannst du gerne in Anspruch nehmen.

Liebe Grüße - Sabine und das Opalia Praxis Team



Massenvergewaltigung - das gegenseitige Anfeuern



Warum passiert es immer wieder, dass mehrere Männer sich spontan zu einer Tat hinreißen lassen, sich eine Frau schnappen, sie gemeinsam festhalten, sich ihrer bedienen, sie vergewaltigen und foltern? So eine Tat ist für Außenstehende so schwer nachvollziehbar, dass man nur fassungslos mit dem Kopf schütteln kann, wenn man von solch einem Überall erfährt. Wie schwer der Leidensweg einer vergewaltigten Frau sein muss, kann man sich unschwer vorstellen. Eine solche Tat erlebt zu haben, kann kein Opfer verdauen und heilend verarbeiten. Die Ausmaße einer Massenvergewaltigung sind durch das gegenseitige Aufpeitschen so enorm hoch, dass das Opfer während dem Geschehen nicht wissen kann, was es alles noch zu erdulden hat, da die Täter es selbst nicht wissen. Ein Täter alleine hat zumeist einen Plan, den er durchziehen will und dieser ist, so absurd es klingen mag, spürbar. Trotz aller Angst, die ein Opfer zu erdulden hat, kann man einen Einzeltäter besser einordnen. Das Opfer spürt allerdings auch, wenn der Mann vorhat, seine Tat mit einem Mord zu beenden. Auch das ist spürbar und das Opfer wird versuchen, dem zu entgehen und den Täter anflehen, es laufen zu lassen. Bei einer Massenvergewaltigung ist dies anders. Die Männer bilden eine Gruppendynamik, die sie vorher zumeist auch nicht trainiert haben. Und je nachdem wie dunkel die Charakterzüge der Täter sind, desto katastrophaler wird die Aktion ablaufen. Somit dürfte jedem klar sein, dass es tatsächlich gravierende Unterschiede zu der Vergewaltigung von einer Person gibt. Doch schauen wir uns das näher an. Ein geplant agierender - und das ist er immer (und sei es bisher nur in seiner Fantasie) - Vergewaltiger, der seinem Opfer auflauert, ihm Angst macht, um sich dann an ihm zu befriedigen, hat den Vorteil, dass ihm keiner zusieht, er ist ganz alleine für sich. Keiner wertet ihn.Er hat sich mit Sicherheit oft genug, während seiner Selbstbefriedigung, bevor er die Tat begangen hat, Überfalltaten inklusive erotischer Machtszenen in den schillerndsten Farben vorgestellt. Über die stetige Art der inneren Auseinandersetzung und des Schön-Redens hat er seine innere Hemmschwelle überwunden. Eines Tages wird es ihm dann nicht mehr reichen, nur davon zu träumen. Sein Wunsch, die Macht zu spüren, wird sein Verlangen deutlich in den Vordergrund rücken. Mehr und immer öfter wird er sich langsam potentiellen Opfern nähern und sich an Frauen (Objekte seiner Begierde) herantrauen. Bestimmt wird er die ersten Frauen nur aus der Ferne beobachten. Dann wird er versuchen ihnen näher zu kommen - immerhin wird er für seinen Showdown trainieren wollen. Eines Tages ist es soweit; er wird sein Ziel verfolgen und sich einer Frau nähern, die er sich als erstes Opfer auserkoren hat. Sie muss ein starkes Opfer sein, sonst wird es ihm keinen Spaß machen ihr zu begegnen. Er braucht ihre Angst. Er muss ihre Panik spüren, um sich stark zu fühlen - das wird sein Leitmotiv sein, um das es sich dreht. War der erste Übergriff erfolgreich, wird er mit ziemlicher Sicherheit weitergehen und sich neue Möglichkeiten suchen. Er wird höchstwahrscheinlich seinen Erfolg feiern. Er wird sich mit Sicherheit kurz nach der Tat besonders stark und bestätigt fühlen. Doch auch sein schlechtes Gewissen wird ihn plagen, welches er erst einmal in sich bereinigen muss, bevor er einer neuen Frau auf seine abscheuliche Art und Weise begegnen kann. So wird er seinen Weg weitergehen. Vielleicht hört er eines Tages von alleine auf, vielleicht wird er gefasst - das ist noch ungewiss. Bei einer Massenvergewaltigung ist es den Männern egal, dass andere dabei anwesend sind. Es stört sie nicht. Sie fühlen sich nicht alleine, sind sich in der Gemeinschaft nah. Sie fühlen sich stark. Keiner wird sich unwohl fühlen, wenn andere ihn dabei beobachten wie er sich der Frau bedient. Im Gegenteil, durch die Gruppendynamik stacheln sich die Männer gegenseitig noch mehr an. Sie gehen viel tiefer in folterähnliche Bereiche hinein, als sie es alleine tun würden. Zumeist sind solche Taten auch nicht geplant, sondern entwickeln sich durch eine Situation die dann genutzt wird. Da keiner der Männer alleine ist, ist die entstehende Gruppendynamik der Garant für ein gegenseitiges Aufheizen. Man ist sich schnell einig, dass man richtig handelt und geht immer weiter über die Grenzen des Opfers hinaus. Die einstigen Grenzen und die Würde des Menschen, der drangsaliert wird, wird nach kurzer Zeit nicht mehr spürbar sein. Das Opfer hat keine andere Wahl als sich zu ergeben. Typisch für eine Gruppendynamik ist die sich auch während der Tat entwickelnde Wut. Nicht jeder ist mit seinem Tun, das er gerade vollzieht, einverstanden und wird wütend auf sich selbst sein. Die meisten Menschen brauchen jedoch einen Schuldigen. Diese Schuld wird dann gerne dem Opfer gegeben. Somit entstehen in den meisten Fällen Aggressionen, die häufig gegen das Opfer gerichtet werden. Viele Opfer werden während des Übergriffs regelrecht gefoltert. Man steigert sich weiter in das Thema hinein und begibt sich in einen Rausch. Jeder der Täter weiß genau, dass die Misshandlungen absolut falsch sind. Innerlich will man sich selbst dafür bestrafen, aber man wählt das Opfer, denn irgendjemand muss den Schuldschuh ja tragen. Man ist sich dessen wohl nicht bewusst, aber die Gefahr die Situation zu neutralisieren und das Opfer zu töten, ist in dieser Phase relativ groß. Wenn dann auch noch Alkoholgenuss eine große Rolle spielt, dann kann ein solcher Übergriff Ausmaße annehmen, die wir hier jetzt nicht näher erläutern wollen. Somit dürfte jedem klar sein, dass eine Gruppendynamik in der Regel viel gefährlicher ist als eine Einzelvergewaltigung, da der Einzeltäter zumeist vorher schon weiß was er vor hat. Man kann schwer sagen was für ein Opfer einfacher zu verarbeiten ist. Ich weiß auch gar nicht, ob man den Grad der Schwere tatsächlich so einfach in den Raum stellen kann. Beide Erlebnisse sind so unermesslich schwer zu ertragen, dass den Opfern zumeist kaum mehr Lebensfreude bleibt. Und die Opfer - wie werden sie als Opfer entdeckt und auserkoren? Sind sie tatsächlich so frivol, wie die Gesellschaft dies gerne behauptet oder ist es nur die Angst, dass es jeden treffen könnte, da man davon nicht gefreit ist? Was hat den Täter aufgefordert sich dieser Frau zu nähern? Es ist ihre Geste, ihre Persönlichkeit, die ihn angesprochen hat sie zu nehmen. Sie trägt keine Schuld. Nein, auf keinen Fall. Aber sie wird stark sein. Ein Täter fühlt sich durch starke Frauen animiert, ihnen näher zu kommen und sie bei Gelegenheit willenlos zu machen, um sich ihrer zu bedienen. Ein Opfer, welches zu schwach ist, ist für einen Täter uninteressant, es bricht zu schnell zusammen. Er braucht einen entsprechenden Gegenspieler und wird sich somit eine starke Person als Resonanzhalter suchen. Man kann als Frau immer nur auf sich selbst Acht geben. Wenn man das Gefühl haben sollte, dass man beobachtet wird, dann sollte man seine wertvolle Intuition nicht verdrängen und so tun, als wäre alles in Ordnung. In so einem Fall muss man dafür sorgen, dass man unter Leuten kommt, denn dann ist man wahrscheinlich sicherer - dort finden weniger Zugriffe statt. Allen Männern, die solche Fantasien in sich tragen, kann ich nur raten gezielt selbstkritisch auf sich zu achten. Sollte man anfangen Frauen als Lustobjekt zu betrachten, sie gierig zu beobachten, um sich ihnen zu nähern, dann sollte man sich solche Fantasien direkt aus dem Kopf schlagen. Sollten Vergewaltigungsfantasien nicht enden wollen, dann muss man sich dringend einem Psychologen anvertrauen, damit wieder Ruhe in das eigene System einkehren kann. Sollte ein plötzlicher Zugriff in einer Gruppendynamik stattfinden, dann muss man einen klaren Kopf bewahren, denn man muss dem Opfer helfen. Tatenlos dabeistehen und nicht mitzumachen, ist auch eine Straftat. Die sogenannten Kumpel, die so etwas machen, können keine Freunde sein. Keiner dieser Herren kann einen ehrenvollen und positiven Charakter haben, wenn er vorhat, sich eine Frau mit Gewalt zu nehmen. Allen Opfern kann ich nur therapeutische Hilfe ans Herz legen. Man kann ein solches Erlebnis nicht alleine bewältigen, dafür braucht man professionelle Hilfe!



Vergewaltigungsszenen in der Fantasie



Brutale Gewaltspiele sind ein sehr brisantes Thema, welchem wir uns nun intensiv widmen möchten. Es gibt tatsächlich Frauen, die sich über lange Zeit in ihrer Fantasie vorgestellt haben, von einem fremden Mann genommen und vergewaltigt zu werden. Manchmal werden solche Spielchen in häuslicher Umgebung mit dem eigenen Partner oder auch mehreren Bekannten durchgespielt. Doch wenn diese Form der Spielvariante nicht mehr reichen sollte, gibt es die Möglichkeit, fremde Personen im Internet zu finden, die ähnliche Bedürfnisse haben. Im Grunde genommen suchen sie jemanden, der die umgekehrte Form ausleben möchte. Man kann sich mit so einer Person, gezielt zum Zwecke der Lusterfüllung, anonym im Chat verabreden. Doch man sollte daran denken, dass dies kein ungefährliches Spiel ist. Trotzdem, es ist und bleibt ein Spiel und hat nichts mit einer wirklichen Vergewaltigung zu tun. Der sogenannte Täter und das angebliche Opfer kennen sich, wenn auch nur flüchtig und haben eine klare Verabredung miteinander. Ort, Zeit und Inhalt werden zumeist genau festgelegt. Der Aktive - sprich der angebliche Täter - soll dann genau da auftauchen wohin er bestellt wurde und wo ES passieren soll. Symbolisch taucht er aus dem Nichts auf, um sich - wie vereinbart - seines Opfers zu bedienen. In den meisten Fällen sind viele aktive Aspekte relativ genau abgesprochen. Es gibt aber auch die Form, dass das Opfer sich überraschen lassen will und ihm, dem angeblichen Täter, die komplette Führung überlässt. In so einem Fall könnte es allerdings auch sein, dass der aktive Part sexuelle Wünsche zwanghaft versuchen wird durchsetzen, auf die der passive Part nicht unbedingt stehen muss. Aber darin besteht dann ja auch ein Teil des Spieles. Beide leben sich: Der Mann oder aktive Part übt seine Dominanz aus und sie, der passive Part, die devote Ader. Manchmal passiert es auch, wenn das Spiel erfolgreich war, dass beide sich nach dem ersten Date nochmals wiedersehen - ähnliche Rollenspiele inszenieren, die mit der Zeit und einem besseren Kennenlernen noch interessanter und spannender sein werden. Doch was bringen extreme Rollenspiele denjenigen, die solche Vorlieben in sich tragen? Wenn wir uns ein Fallbeispiel einer weiblichen, passiven Person anschauen, dann erkennen wir, dass sie die Verantwortung komplett abgeben will, um das zu empfangen was der andere mit ihr tun möchte. Dies könnte einen Wunsch des Ausgeliefertseins in sich tragen. Das Gefühl, nichts mehr unter Kontrolle zu haben. Hilflos zu sein und es über sich ergehen lassen zu müssen. Sie wird mit diesem Gedanken schon lange Zeit gespielt haben, von daher wird ihr das Treffen große Freude bereiten. Sollte ihr Date, der aktive Part, mit ihr allerdings etwas machen wollen, was sie unter keinen Umständen erleben will, wird zumeist vorher zur Sicherheit ein Codewort vereinbart, was das Spiel bei Verwendung sofort beenden wird. Doch dieses Sicherheitsmodul sei hier nur mal eben am Rande erwähnt. Nimmt man solch lustvolle Gewaltspiele genauer unter die Analyse-Lupe, dann erkennt man, dass es oftmals darum geht, sich solch einem Hindernis zu stellen. Nehmen wir dazu die karmische Komponente und betrachten diese, dann könnte man davon ausgehen, dass diese Person in früheren Leben eventuell Gewalt erlebt hat und nun versucht, über diese Ebene eine Art Heilung herbeizuführen. Aber wie gesagt, dies ist nur eine These und trifft wohl seltener zu. Tatsache ist aber, dass Personen, die sich in solche Situationen hineinbegeben, diese auch haben wollen und um mehr geht es nicht. Der Mann in unserem Beispiel sollte den dominanten Vergewaltiger spielen. Ihm wird diese Ebene auch gut gelingen, denn er wird sie lieben. Er übt eine Macht aus, die er im Alltagsleben wahrscheinlich nicht leben darf. Vielleicht muss er sich angepasst verhalten und kann nun seiner Freude freien Lauf lassen. Vielleicht hat er in einem früheren Leben mal Ähnliches vollzogen und wiederholt seine einst gelebte, machtvolle Postion erneut. Solche Spiele haben jedoch wenig mit den Machenschaften eines wirklichen Vergewaltigers zu tun, denn der braucht die angstvolle Energie seines Opfers. Je größer die Angst, desto mehr wird ihn dies erregen - das ist das wahrhaftige Thema einer Einzelvergewaltigung. Ich möchte hierbei noch erwähnen, dass der aktive Part nicht unbedingt von einem Mann ausgelebt werden muss. Es kann auch bei dieser Spielart sehr wohl eine Frau sein oder sogar ein Rollentausch stattfinden - jeder so, wie er es mag.



Inzest als sexuelles Fantasiebild



Natürlich gibt es auch Fantasiebilder, die sich über unser Lustempfinden bemerkbar machen, die wir jedoch im Erleben als unangenehm und peinlich empfinden .Oftmals ist es schwierig für uns mit bestimmten bildlichen Erscheinungen umzugehen, da wir nicht wissen was wir mit unseren inneren Signalen anfangen sollen. Teilweise ist es uns sogar peinlich, was wir uns unbewusst vorgestellt haben. Wir lehnen Aspekte, die sich in uns aufgetan haben, regellos ab. Wir wollen sie nicht haben. Doch was machen wir damit? Muss man sich manchmal fragen, ob man noch ganz normal ist? Wenn sich in unser alleiniges Lustspiel Bilder manifestieren, die mit unserem logischen Menschenverstand nicht erklärbar sind, dann sollten wir eine Ursachenforschung betreiben, um die Sprache unserer Seele zu verstehen. Sollten sich beispielsweise Bilder unserer Mutter als Sexualpartnerin in unsere Fantasie einbinden, dann ist dies kein Grund zur Besorgnis und bedeutet bei weitem nicht, dass wir die Frau, die uns auf die Welt gebracht hat, real sexuell betrachten würden. Nein, das bedeutet es bei weitem nicht. Aber wir lieben unsere Mutter, da sie die Person ist die uns am nächsten steht. Sie hat uns ermöglicht, über ihren Körper unseren Körper zu entwickeln. Niemals wird uns ein Mensch wieder so nah sein, wie sie es ist. Diese Beziehung ist einzigartig und sollte auch besonders gewertet werden. Wir sollten diese natürliche Nähe und den Wunsch in uns nach erneuter Nähe niemals ignorieren. Emotionale Nähe zu erleben ist wichtig für uns. Sie nährt uns, wenn wir akzeptieren, dass dies so ist. Auch wenn unsere erlebte Mutter nicht dem inneren Idealbild entspricht, so sollten wir keine Feindschaft in uns mit ihr austragen. Eine solche Einstellung wäre für unser eigenes Leben kontraproduktiv. Wir sollten, egal wie unsere Mutter real in unserer Kindheit auch gewesen ist, ein positives Mutterbild - zumindest in unserem Inneren - in unserem Herzen tragen. Nicht jede werdende Mutter lässt sich auf ihr Muttersein ein. Nicht jede Mutter  gibt ihrem Kind die Liebe und Zuneigung, die es braucht. Leider ist dies häufiger nicht der Fall, sodass der natürliche Verbund zwischen Mutter und Kind alleine durch alltägliche Verhaltensmuster oftmals gestört wird. Wenn man sich als Kind in einem zwiespältigen Beziehungsverhältnis befunden und das Verhalten der eigenen Mutter ablehnt haben sollte, dann könnten erotische Fantasie-Träume den tiefen und natürlichen Wunsch nach Nähe wieder herstellen wollen. Das ist keine Seltenheit. Wenn wir bezüglich unserer erlebten Mutter Frieden finden könnten, würden diese Bilder auch wieder aufhören. Wir dürfen nicht vergessen, dass eine tief emotionale Verbundenheit auch einen sexuellen Grundgedanken in sich trägt. Natürlich werden solche Aspekte nicht als real stattfindenden Akt ausgelebt. Aber das erwachsene Kind will die Wärme der Mutter spüren und die Mutter wiederum die Nähe zu ihrem Kind haben. Wenn wir uns die Nähe und Verbindung, die die Natur uns mitgegeben hat, zwischen Mutter und Sohn anschauen, dann können wir auch verstehen, warum Schwiegertöchter sich oftmals mit ihrer Schwiegermutter schwer tun. Lebt sich die Mutter in einer korrekten, natürlichen Haltung zu ihrem erwachsenen Kind, dann wird sich der Verbindung auch nichts in den Weg stellen können. Einen Konkurrenzkampf zwischen den Frauen wird es dann nicht geben, das würde keinen Sinn machen. Ist die Mutter aber nicht wahrhaftig platziert und es gibt unausgesprochene Erwartungshaltungen bezüglich der Anerkennung zwischen Mutter und Sohn, dann kann ein Zwiespalt entstehen. Die Mutter möchte die Anerkennung ihres Sohnes haben und stellt sich dann nicht selten in sein partnerschaftliches System, was wiederum der Schwiegertochter missfallen wird, da sie nicht das Ehebett mit ihr teilen möchte. Sind die Fronten geklärt, passiert dies nicht. Es kann aber auch sein, dass eine Schwiegertochter von sich aus den Weg des Zwists wählt, da sie dies von ihrer Mutter her kennt. Doch in so einem Fall dürfte sich das angestochene Fegefeuer auch schnell wieder legen und löschen lassen. Doch nun zurück zum Thema: In einem Fall der fantasievollen sexuellen Begierde zu seiner Mutter, sollte man lediglich die Position zu seiner eigenen mütterlichen Einstellung, innen wie außen, überprüfen und vor allem versuchen Frieden zu finden. Man sollte auch immer daran denken, dass wir eine Person im Außen nicht verändern können, sondern nur unsere innere Einstellung zu der Person und schon wird Ruhe einkehren. Wertfrei, offen und flexibel zu sein, darum geht es!






Opalia Praxis - Holzer Weg 8 - 51381 Leverkusen